Samstag, 27. Mai


Wanderung im UNESCO-Biosphärengebiet


Treffpunkt: Zürich HB, Gruppentreffpunkt um 07.50 Uhr
Route: Chlusbode - Egge - Fruttegg - Under Farnere - Mittler Farnere - P 1520 - Farnere Gipfel - Berghaus First - P 1309 - Heiligkreuz - Schüpfheim
Wanderzeit: ca. 4.5 Std., Länge 12,35 km, aufwärts 829 m, abwärts 885 m
Billett: Hinweg: Zürich HB – Klusstalden via Schüpfheim
Rückweg: Schüpfheim - Zürich HB  
Anreise: Zürich HB ab 08.04 Uhr, Klusstalden an 09.36 Uhr
Rückreise: Schüpfheim ab 17.29 Uhr, Zürich an 18.56 Uhr
Anmeldung: Freitag 26. Mai, Tel. 044 422 09 19/076 411 29 09
oder wf@wanderfalken.ch (Erich)

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Aus der Internet-Site von Schüpfheim:
Am 4. September 2010 wurde der Alte Frutteggweg in der Nähe von Schüpfheim wieder eröffnet (Informationsschrift der Gemeinde Schüpfheim). Seit seiner Herstellung im Jahre 1872/73 diente er den Menschen als Verbindungsweg, auf dem sie ihre Güter transportierten. Als dann die neue Straße gebaut wurde, geriet der alte Weg in Vergessenheit und die wunderschönen Stützmauern verfielen langsam. Vor einigen Jahren entschied man, den alten Weg wieder herzustellen und seit 2010 ist er als Wanderweg nutzbar.

Von Chlusboden aus führt der Weg über 350 Höhenmeter hinauf nach Fruttegg. Auf diesem Weg gewinnt man einen ersten Eindruck, welch wunderbares Bergpanorama einen erwartet, wenn man erst den Wald verlassen hat. Dort reihen sich nicht nur die berühmten Berner Größen EMJ in das Panorama, sondern auch die Schrattenfluh, der Brienzer Rothorngrad, Hohgant und Fürstein und selbst der Pilatus zeigt sich von einer ungewohnten Seite. Das klare Wetter eröffnete traumhafte Blicke.

Auf dem Gipfel der Farnere hätte man noch lange verweilen können um sich an diesem Panorama zu berauschen. Dafür war es aber doch zu kalt, trotz der wärmenden Sonne. Und so führte uns nach kurzer Zeit der Weg weiter Richtung Berghaus First. Vorher nutzen wir aber noch die Gelegenheit an einem gedeckten Stall in der Sonne unser Z'Mittag einzunehmen.

Vom Berghaus First folgten wir dann dem Wanderweg Richtung Heiligkreuz. Ein historischer Ort mit einer wunderschönen kleinen Kirche, die man in jedem Fall besichtigen sollte. Weiter abwärts ging es dann Richtung Schüpfheim. Auch hier stießen wir wieder auf Historisches, einen alten Karrenweg mit dem Namen Ochsentod. (Allzu viele Tiere sind hier wohl auf Grund der Steilheit abgestürtzt). Das letzte Stück dieses Weges wartet noch auf seine Restaurierung.
Dieser Weg ist, wie die alte Frutteggstraße ein Objekt von regionaler Bedeutung mit historischen Verlauf und viel Substanz - so die offizielle Bezeichnung. Für den Wanderer ist er einfach nur schön.