Samstag, 19. August


Treffpunkt: Zürich HB, Gruppentreffpunkt um 07.30 Uhr
Route: Klausenpass Passhöhe 1948m - Gemsfairenhüttli 1951m (2 h) - Aussichtspunkt 2105m (45min) - Fisetenpass 2036m (30min) - Seilbahn-Bergstation 2010m (5min) - Chamerstock 2123 Meter und zurück Fistetenpass Bergstation 1 Std.
Wanderzeit: 4.20 Std.
Billett: Zürich HB via Linthal – Klausenpass – Retour: Urnerboden  – Linthal – Zürich  und Seilbahn: Fisetenpass – Urnerboden (Fr. 12.00) 
Anreise: Zürich HB ab (via Linthal) 7:43 – Klausenpass Passhöhe an 10:10 Uhr
Rückreise: Urnerboden (via Linthal) 17:50 – Zürich HB 20:17 Uhr
Anmeldung: Freitag, 18.8.2017 bis 17:00, 079 297 93 92
piasonderegger@bluewin.ch

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Der Klausenpass war weder in römischer Zeit noch im Mittelalter integriert im Netz der Handelswege über die Alpen. Es bestand zwar von Alters her ein schmaler und mühsamer Weg, der aber fast ausschliesslich für den Viehtrieb auf die Alpen um den Urnerboden benutzt wurde. Erst mit der Eröffnung der neuen Gotthardbahn wuchs das Interesse an einer Passstrasse aus wirtschaftlicher Sicht, weil diese neue Nord-Südverbindung auf Querverbindungen Ost-West angewiesen war.

Nachdem auch die Armee eine Strasse über den Klausenpass befürwortete, ging die Realisierung zwischen 1893 und 1899 sehr schnell. Selbst massive Kostenüberschreitungen wurden von Bund und Kanton mitgetragen. Am 15. Juni 1900 fuhr die erste Postkutsche über den Pass und erschloss die prächtige Landschaft zwischen Linthal und Altdorf dem Tourismus. 1922 begann dann die Ära des «Car alpin», wie das Postauto anfänglich genannt wurde. Amüsant ist die Tatsache, dass die Urner Landsgemeinde 1916 beschlossen hat, den Autoverkehr über den Klausen zu verbieten. Bereits ein Jahr später wurde dieser Beschluss wieder aufgehoben.

Damit wurden zwischen 1922 und 1934 die legendären und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Klausenrennen mit zehntausenden von Zuschauern erst möglich. Der Kanton Uri verdiente dabei mit entsprechenden Gebühren eine rechte «Stange» Geld! Seit 1993 findet in Abständen wieder das «Klausenrennen-Memorial» mit einigen Hundert historischen Fahrzeugen und Motorrädern statt. Das Interesse der Zuschauer ist nach wie vor ungebrochen.



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