Samstag, 8. Juli


Treffpunkt: Zürich HB, Gruppentreffpunkt um 07.30 Uhr
Route: Kobelwald 436 – Talstation Stauberen 500 – Ruine Hohensax 740 – Gams 478
Wanderzeit: ca. 4.10 Std., Länge 17 km, aufwärts 476 m, abwärts 696 m
Billett: Zürich HB – Sennwald – Retour: Gams Post – Zürich HB
Anreise: Zürich HB ab 7:43 – Sennwald – Salez an 9:20 Uhr
Rückreise: Gams Post ab 17:52, Zürich HB an 19.20 Uhr
Anmeldung: Freitag, 7.7.2017 bis 17:00, 079 297 93 92
piasonderegger@bluewin.ch

Die Burg Hohensax wurde um 1210 als Burg Sax erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde vom churrätischen Freiherrengeschlecht der Sax erbaut und nach ihnen benannt. Zur Burg gehörten die Dörfer Sax, Salez und Gams.[1] Erst 1393 erscheint die Bezeichnung «Hohensax». Bei der Herrschaftsteilung von 1248 kam die Burg an Ulrich von Sax, der die Seitenlinie Sax-Hohensax begründete. 1393 wurde die Burg im Rahmen einer Familienfehde geplündert und von Ulrich Eberhard III. von Sax-Hohensax mit den Dörfern Sax und Gams an die Herzöge von Österreich verkauft. Diese setzten Ulrich Eberhard IV. als Lehensmann in die Herrschaft Hohensax ein. Dessen Bündnis mit den Appenzellern bewahrte die Burg in den Appenzellerkriegen vor der Zerstörung. Über Elisabeth von Sax-Hohensax fielen die Burgen Hohensax und Frischenberg mit den Dörfern Gams und Sax an Kaspar von Bonstetten. Als 1405 die Appenzeller das Gebiet eroberten, erhielten die Bonstetten 1411 lediglich die Burg Hohensax und Gams zurück, die nun die Herrschaft Hohensax bildeten. 1446 eroberten die Appenzeller im Rahmen des Alten Zürichkrieges die Burg und zerstörten sie. Der Bergfried wurde dabei halbseitig zum Einsturz gebracht. Die Ruine kam 1640 zur Herrschaft Sax-Forstegg und gehört deshalb heute politisch zur Gemeinde Sennwald. Eigentümer der Anlage ist aber weiterhin die Ortsbürgergemeinde Gams. Die Ruine wurde 2008 von der Stiftung «Pro Hohensax und Frischenberg» gesichert.

sax
Burg Hohensax