Samstag, 6. August 2022


Treffpunkt: Zürich HB, Gruppentreffpunkt 07.15 Uhr
Route: Lenk, Rest.Simmenfälle (1078) – Simmenfälle (1242) – Rezlibergli (1444) – Langermatte (1857) – Iffigenfall (1612)
Wanderzeit: ca. 3.30 Stunden, Aufwärts 700 m, Abwärts 400 m, 8,4 km
Billett: SBB Tageskarte
Anreise: Zürich HB ab 7.32, Lenk, Simmenfälle an 10.37 Uhr
Rückreise: Lenk, Iffigenfälle ab 17.10 / 18.10 – Zürich HB an 20.28 / 21.28 Uhr <
Anmeldung: Freitag 5. August, Tel. 076 411 29 09
oder e.emch@bluewin.ch (Erich)

Variante: Wanderung bis Siebebrünne und dann gleicher Weg zurück bis Rest. Simmenfälle und dann der Simme entlang bis Lenk. Der steile Aufstieg bis Langermatte entfällt. Aufstieg und Abstieg 400 m.

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Der imposante Iffigfall mit über 100 m Fallhöhe, die eindrücklichen Simmenfälle und die Quellen der Simme. Dazu die grandiose Aussicht von der Langermatte. Diese Wanderung geizt wahrhaftig nicht mit Höhepunkten. Der Fuss der Simmenfälle befindet sich ca. 200 m hinter dem Restaurant Simmenfälle. Zuhinterst im Lenktal.
Das Wasser der Simmenfälle stürzt über eine Reihe mehrerer Meter hoher Felskaskaden und verlässt am Fuss das Gebirge. Ein schmaler Fussweg führt direkt neben dem brodelnden Wasser entlang (Er ist nur von unten nach oben begehbar, und erfordert gutes Schuhwerk!). Es führt aber auch eine ungefährlichere Variante, bis hinauf zur Barbarabrücke. Das Wasser wird durch die Geschwindigkeit, mit der es durch die Felsen und über Flühe schiesst, stark aufgeladen und verbreitet eine überaus anregende Atmosphäre.
Bei der Barbarabrücke angelangt, geniessen Sie eine erfrischende Dusche und erleben so die stiebenden Simmenfälle hautnah. Die Barbarabrücke führt über das alte Simme-Bachbett zu einem Kanal, der das Simmewasser in ein neues Bett umleitet. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entschloss sich die Gemeinde Lenk wegen wiederkehrenden Überschwemmungen im Talgrund, den Lauf der Simme zu korrigieren. An dieser schmalen Stelle wurde der Kanal aus dem Fels gehauen und dann der Bach umgeleitet.
Siebenbrunnen - Simmenquelle
Die Simmenquelle befindet sich am Fuss der mächtigen Kalksteinwand. Das aus dem Fels austretende Wasser ist Schmelzwasser des zwischen Wildstrubel und Rohrbachstein liegenden Gletschers. Die unterirdischen Wege sind nicht bekannt, das Wasser fliesst aber entlang von Klüften und Spalten im Gesteinskörper. Die Quellschüttungen variieren im Jahresverlauf eines Jahres wegen der permanenten Wasserzufuhr aus dem Gletscher nur wenig.
Die Quelle sprudelt je nach Wassermenge in sieben Hauptschüssen als dreißig Meter breiter Fächer aus Gesteinsspalten unter der Felswand des Flueschafbergs hervor. Sie bildet unter den schweizerischen Quellen eines der schönsten Wasserspiele. Aus Sibe Brünne entstand der Name Sibne und später Simme für den Fluss und das gleichnamige Tal im westlichen Berner Oberland.